Andere Sichtweisen

Kininigen Blog

Eine Wahrheit kann erst wirken,
wenn der Empfänger für sie reif ist.

Christian Morgenstern

Mensch oder Person?

Gar nichts davon, sondern wir sind lebendige, geistig sittliche Vernunftwesen.

Ist es denn alles nicht das Gleiche? Weswegen wählten wir diesen langen und umständlichen Begriff, für die Umschreibung dessen, als was wir uns wahrnehmen?

Den Begriff Person zu erklären, ist ohne das Verständnis für das Römische Recht nicht möglich. Als ich den Beitrag Kollateralkonto ist eine Schuld schrieb, glaubte ich, daß das Thema Sklaverei nun abgeschlossen sei. Und doch führte mich nun dieser Beitrag, in dem ich den Unterschied zwischen den Begriffen Mensch und Person aufzeigen wollte, wieder zurück zu Rom und der damit zusammenhängenden Sklaverei.

Denn dieser Begriff Person, ist untrennbar damit verbunden und man kann diesen Begriff nicht verstehen, wenn man nicht dessen Wurzeln und Herkunft beleuchtet. Ich befürchte, dieser Beitrag wird wieder lang und ich höre schon wieder die Aussagen, der zu Schnellebigkeit und Oberflächlichkeit gezogenen Personen:

„Wer soll den das alles lesen?!“

„Hier gibt ja so viele Grammatikfehler und Rechtschreibfehler“

Ich beantworte diese Frage damit: lesen soll der, den es interessiert und es steht Jedem frei, weiter zu klicken und sich den Aktivitäten der Promis oder Kochsendungen zu zuwenden. Lesen soll der, der das Warum und Woher verstehen will. Denn nur wenn man Dingen auf den Grund geht, sie mit ihrer Wurzel (naja, zumindest in die uns zugängliche Tiefe reichend) versteht, kann man die daraus erwachsenden Blüten verstehen.

"

Johann Wolfgang von Goethe

Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut;
denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen.

Der Begriff Person, kam erst im 13./14. Jahrhundert in der Gelehrtensprache auf und wurde nach und nach etabliert und den [Menschen] in die Köpfe gepflanzt. Er kam schleichend zusammen mit der Einbringung des römischen Rechts in das Land der Germanen. Es ist ein fremder Begriff, einer fremden Kultur, welche auf Eroberung, Raub, Betrug und Sklaverei begründet.

Wie hervorragend sich die Römer schon damals auf die Versklavung verstanden, sieht man noch Heute in unserem System sehr gut. Und nein, die Sklaverei hatte nicht ihren Höhepunkt in der Amerikanischen Geschichte, als die ausschließlich mosaischen Schiffseigentümer die Schwarzen, die vorher von ihren eigenen Rassengenossen selbst, an diese Schiffseigner verkauften und von welchen ganze 90% der Ladung, auf dem Weg dahin starben. Die Weißen, wurden bereits schon lange davor versklavt und verkauft und Rom lebte industriell von dieser Haltung.

Nach der Eroberung des römischen Reiches durch die Germanen, durch dieses „wilde“ Barbarenvolk (wobei der Begriff von den Römern selbst geprägt wurde, welche nur sich selbst und kulanterweise auch die Griechen, als nicht barbarisch empfanden. Wenn man sich jedoch deren Lebensweise und die (nicht vorhandenen) moralischen Werte anschaut, kommt man zwangsläufig eher zu der Erkenntnis, daß viel eher die Römer die Barbaren waren und wieviel Wert, diese Benennung eigentlich hat) versank das römische Reich nach und nach in der Versenkung, um dann auf gerade zu unheimliche Weise wieder die verschiedenen Völker mit ihrem Rechtsverständnis zu infizieren und in ihre Gerichtsbarkeit Einzug zu halten und diese vollständig zu übernehmen. Dabei wurde immer das heimische Recht der Länder verdrängt und ausgelöscht.

Um es also nicht zu lang zu machen, werde ich in einem separaten Blogbeitrag auf das Thema „Römisches Recht“, welches sich heimlich still und leise, einem wuchernden Schimmelpilz gleich, im 11. Jahrhundert wieder über die Welt vermehrte und sie eingenommen hat, eingehen und es erklären.

Was bin ich denn,

Mensch oder Person?

Zwischen den beiden Begriffen Mensch und Person gibt es einen sehr großen Unterschied, auch wenn diese beiden Begriffe vom Ottonormalverbraucher verwendet werden, als wären beide ein und das selbe.

Der Personenschaden z.B. bezeichnet den erlittenen Schaden an toten Sachen/Dingen (der sogenannte Sachschaden), fällt somit passenderweise unter das Sachenrecht und nur das lebendige Wesen, kann tatsächlich verletzt werden.

Der gewöhnliche [Mensch] versteht unter den Begriff Mensch, das, was er selbst ist. Ein atmendes, lebendiges, geistig sittliches Vernunftwesen und nicht das, was die Juristen und das uns umgebende System versteht. Das ist auch so gewollt von den Initiatoren unseres Systems.

Dieses wunderbare Wesen, was sich dann selbst als Mensch empfindet, begibt sich bei Annahme dieses Begriffs, somit freiwillig unter die Jurisdiktion der Kirche/Vatikans, welchem alle Staaten unterstehen. All diese hochtrabenden Begriffe des Menschenrechts und Menschenrechtskonvention sind lediglich dazu da, etwas vorzuspielen, was nicht ist.

Diesen Umstand konnte man ja sehr gut in dem Beitrag über die Gerichte, am Punkt des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sehen, bei dem sich die „Menschlichkeit“ nur in Form einer leeren Worthülse in dessen Benennung zu finden ist und den sich als [Mensch] empfindenen Wesen, das Vorhandensein einer Stelle für ihre Interessen vorgegaukelt wird.

Warum wurde und wird das alles so verschleiert? So viel Energie und Mühe da rein gelegt, um uns in Verwirrung zu halten?

Damit wir nicht erkennen wer wir sind. Denn als lebendiges, geistig sittliches Vernunftwesen sind wir mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet, die weder eingrenzbar noch wegnehmbar sind.

Man kann sie nur begrenzen, wenn dieses freie, göttliche Wesen dieser Beschränkung konkludent zustimmt. Nun… das Ganze basiert zwar auf Täuschung, durch die man uns da hinein trickst, aber so funktioniert die Welt (bisher) hier nun mal. Indem man dieses vollkommene, der Höchsten Quelle Allen Seins als Teil entsprungene, hier inkarnierte Wesen dazu bringt sich „freiwillig“ diesem Recht zu unterwerfen, es anzunehmen als „Recht“, dann wird auf diese Weise der Grundsatz des heiligen kosmischen Gesetzes, des freien Willens, gewahrt und die Parasiten des Systems sind auf der „sicheren Seite“.

Juristisches Lexikon Heute

der Mensch ist natürliche Person

Im juristischen Lexikon finden wir unter Person auch den Menschen:

„Mensch: ist das mit Verstand und Sprachvermögen begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Der M. steht im Mittelpunkt des von ihm gestalteten Rechts. Er hat bestimmte grundlegende Rechte gegenüber dem Staat. „

Person: jeder, der Träger von Rechten und Pflichten sein kann (Rechtssubjekt); in erster Linie der Mensch (natürliche Person.)“

1762

Hellfeld, Johann August - Repertorivm Reale Practicvm Ivris Privati Imperii Romano-Germanici

„In den Rechten findet man verschiedene Einteilungen der Menschen. Es werden also Menschen Erstlich geteilt in personas sui iuris, daß ist, in solche, welche keines andern Menschen Gewalt unterworfen sind, und in personas ALIENI IURIS, das ist, in solche, welche unter eines andern Gewalt stehen. Solchergestalt stehen die Eigenbehörige (homines proprii) unter der Gewalt ihrer Herrschaft: die Kinder unter der Gewalt ihres Vaters: die Unmündigen unter der Gewalt ihres Vormundes: die Unterthanen unter der Gewalt der Obrigkeit.“

Der Begriff Mensch ist quasi das Auffangbecken, für die etwas weniger Schlafenden. Wer den Schleier „Person“ durchschaut und sich diesen symbolisch von den Augen zieht, hat somit einen weiteren Schleier „Mensch“ darüber liegen. So stellt man sicher, daß das Individuum dadurch weiter im Kontrollmodus verbleibt. Es ist quasi eine Firewall des Systems.

Das uns umgebende Rechtssystem hat den Begriff Mensch genommen, umgedeutet und für sich vereinnahmt. Okkupiert durch die Kirche, den Vatikan und besetzt in ihrem Sinne. Da kann man noch so viel sagen, das es ja nicht das ist, was man selber darunter versteht. Diskutieren zwecklos. Für das uns umgebende, operierende System, spielt es keine Rolle was WIR darunter verstehen. Sie haben es definiert und wenn wir IHRE Worte nutzen, dann haben wir uns ihrer Jurisdiktion unterstellt. Ganz einfache Sache. Es geht um bestimmte Schlüsselbegriffe und Mensch, Person, Herr, Frau, Kind, Eltern usw. usf., sind eben einige davon.

1948

Law Dictionary with Pronunciations - James A. Ballantine, Professor of Law in University of California

 

human being: – see MONSTER.

Monster: A human being by birth, but in some part resembling a lower animal. A monster hath no inheritable blood, and cannot be heir to any land, albeit it be brought forth in marriage; but, although it hath deformity in any part of its body, yet if it hath human shape, it may be heir.

Dieser Auszug aus dem berühmten und jedem Kommerzler bekannten Black’s Law Dictionary beschreibt das System und dessen Denkweise in Kürze.

Juristen verstehen also das menschliche Wesen als ein Monster, ein niedriges Tier.

„Ein menschliches Wesen von Geburt an, das aber in einigen Teilen einem niederen Tier ähnelt. Ein Ungeheuer hat kein vererbbares Blut und kann kein Land erben, auch wenn es in einer Ehe gezeugt wird; aber wenn es an irgendeinem Teil seines Körpers eine Missbildung hat, so kann es doch, wenn es eine menschliche Gestalt hat, Erbe sein.“

So wird also ein Mensch von den Juristen, den Rechtsanwälten, Richtern und ihrem ganzen System gesehen. Diese Sichtweise wird an ihren Universitäten gelehrt und nach dieser Ansicht und Glauben, werden wir auch behandelt und gerichtet.

Person vs Mensch

Alles Recht, von dem wir wissen, ist eine Ordnung der menschlichen Verhältnisse. Inwiefern die Menschen als Wesen betrachtet werden, welche in Rechtsverhältnissen zu einander stehen oder stehen können, heißen sie Personen. Im letzten Grunde ist daher alles Recht ein persönliches. Ohne Person kein Recht. Wo Person, da Recht.

Die Römer, welche zuerst die juristische Wichtigkeit des Begriffe Person erkannt und diesen Ausdruck gewählt haben, um die rechtsfähigen und berechtigten Wesen zu bezeichnen, haben im Privatrecht der persona die res entgegengesetzt, d. h. die der Rechtsherrschaft der Menschen unterworfenen Dinge, die keine Personen sind, also zunächst die greifbaren Sachen, dann auch andere unkörperliche Güter, welche den menschlichen Rechtsverhältnissen dienen, wie insbesondere die Rechte selbst, welche Gegenstand des Verkehrs sind . In diesem Sinne sagten die Römer: „ Alles Recht, das uns dient, bezieht sich entweder auf Personen oder auf (Güter) Sachen.

Hier in dem Deutschen Staatslexikon von Johann Caspar Bluntschli aus dem Jahre 1861, kann der geneigte Leser erkennen, welch Geistes Kind das römische Recht ist. In seinem Verständnis und Rechtskreis gibt es keine lebendigen, geistig sittlichen Vernunftwesen [Mensch]. Sondern nur Personen oder Sachen. Auch ihr Recht, kann nur dann bestehen, wenn es die Person gibt.

Zur Erinnerung. Sklaven gelten als Sache – deswegen werden wir auch in so genannten Gerichtsverhandlungen der Gewohnheitsgerichte auch „in Sache Sowieso“ geführt.

Etwas weiter im Text:

„Wenn die deutsche Rechtsphilosophie dem realen Gegensatz von Person und Sache den andern spekulativen von Subjekt und Objekt untergeschoben hat, so sehe ich darin eher eine Quelle von Verwirrung als einen Fortschritt der Erkenntnis. Allerdings ist das Subjekt auf dem Gebiete des Rechts notwendig eine Person und sind die unpersönlichen Güter niemals Rechtssubjekte , sondern immer nur Objekte der Rechtsherrschaft; aber diese kann sich auch auf Personen , nicht bloß auf Sachen beziehen, wie denn in dem Verhältnis von Regierung und Regierten die erstere durchweg als Subjekt, und die letzteren als Objekt erscheinen, folglich Subjekt und Objekt Personen sind. Aber eben weil sie Personen sind, so kann sich ausnahmsweise unter ihnen das Verhältnis von Subjekt und Objekt auch umdrehen.“

„Viele Juristen erklären die Person als das rechtsfähige Subjekt, lediglich als ein – wenn auch belebtes Gefäß, welches Rechte erwerben, mit Rechten erfüllt werden kann, also als ein mögliches, nicht als ein wirkliches Rechtssubjekt. Das genügt aber überhaupt nicht, und am wenigsten für das öffentliche Recht. Die anerkannte Rechtsfähigkeit ist für sich schon wirkliches Recht, nicht bloß mögliches Recht, ein Recht der Persönlichkeit, ihren Willen mit Rechtswirkung auszusprechen, ihre Herrschaft zu erweitern, einzelne Rechte zu erwerben. Sie ist aber nicht das einzige, und nicht einmal das erste, ursprüngliche. Allen übrigen Rechten geht das Recht auf die Existenz voraus, und auch dem Recht des Erwerbe von Rechten. Die Person als solche, abgesehen von allem Rechtswillen und von allem weiteren Rechtserwerb, ist von Natur berechtigt zu sein, wie sie ist, und die Gemeinschaft der Personen hat voraus die Pflicht, vor allen Dingen diese Existenz der Personen, welche sie bilden, als das Urrecht Aller anzuerkennen und zu schützen.

Soll ich irgend welche Rechte des Eigentums oder staatsbürgerliche Rechte erwerben können, so muß ich doch zuvor als Person existieren. Die übrigen Rechte sind größtenteils Produkte der Kultur, der Arbeit, des Vertrags; aber das Recht der Existenz ist das Recht der Natur, das allen andern zu Grunde liegt und sie alle bedingt.

Obwohl das römische Recht den Begriff der Person zuerst erkannt hat, so hat es doch das Recht der Persönlichkeit nur sehr unvollkommen begriffen. Das ganze Altertum hat noch vielfältig die Persönlichkeit der Individuen verkannt und verlegt. Die eine, größere Hälfte der Menschen hat es zu Sklaven gemacht der andern, d. h. ihre Persönlichkeit geleugnet und, so weit es möglich war, zerstört; und die andere , kleinere Hälfte der Freien wurde hinwieder in dem Maße von dem Staate abhängig, das auch die Freiheit dieser nur insofern Anerkennung und Geltung fand , als sie mit den Meinungen des Volks und dem Willen des Staats im Einklang war . Der Mensch war berechtigt voraus als Bürger, nicht als Mensch, und die edelsten Menschenrechte blieben verdüstert und waren gedrückt.

capitis deminutio maxima

1823

Anton Friedrich Justus Thibaut - System des Pandekten Rechts

„Die Bürgerliche Rechtsfähigkeit hängt von willkürlichen Bestimmungen der Gesetze ab. Sie kann aufgehoben werden teils absolut, teils für gewisse Fälle. Diese letzten werden in der Folge einzeln angeführt werden. Unter die erste Rubrik würde die Lehre von den Römischen Sklaven un den peregrinis gehören, welche ersten fast durchaus aller, und die letztern bürgerlich Römischer Rechte unfähig gehalten wurden; daher auch der Verlust der Freiheit capitis deminutio maxima, der des Bürgerrechts hingegen capitis deminutia media genannt wird. Da wir aber keine Sklaven mehr haben und unsere Deutsche Verfassung über Leibeigenschaft und Bürgerrecht von ganz anderer Natur ist, so muß bei dem Pandektenvertrage, das was die Verfassung der Römer betrifft, der Rechtsgeschichte, das Übrige dem Deutschen Recht überlassen werden.“

Begriffskunde

Was heißt denn genau "Person"?

Schauen wir uns nochmals an, was der Begriff Person denn wirklich bedeutet. Das hier geschriebene sollte wirklich von jedem verinnerlicht werden, damit dieser Begriff, der sich bereits wie ein Virus in den Köpfen festgesetzt hat, aus ebendiesen verschwindet.

Von daher nochmals.

Wir sind lebendige, geistig sittliche Vernunftwesen – Im Volksmund [Mensch] genannt und HABEN eine Person, mit der wir uns, in dem uns umgebenden System bewegen.

Den Begriff „Mensch“ verwenden wir hierbei nicht, da er vom Vatikan ebenfalls besetzt wurde und er juristisch, als natürliche Person verstanden wird. Da kann man noch so viel mit den Vertretern des Systems diskutieren. Es wird als Einlassung verstanden und bezeichnet leider nicht mehr das, was er eigentlich sollte.

„Persona, Decke über das Gesicht, siehe Maske“

Gemäß dem Universallexikon, 1739

von Johann Heinrich Zedler, königlicher, preussischer Kommerzien Rat

1762

Hellfeld, Johann August - Repertorivm Reale Practicvm Ivris Privati Imperii Romano-Germanici

„Man nennet Person diejenige Eigenschaft eines Menschen, wovon dessen Zustand in der Republic abhänget und woraus die eigenen Rechte eines jeden insbesondere zu erkennen sind. Man machte zu Rom einen großen Unterschied zwischen einem Menschen und einer Person, da die Knechte (gemeint sind hier Sklaven – da der germanische Knecht einen anderen Rechtsstatus hatte wie der Servus nach dem römischen Recht) mitnichten eine Person führten.“

1877

Mayers Konversationslexikon

„Person (lat.Persona), ursprünglich die den ganzen Kopf bedeckende Larve oder Maske, wodurch im Alterthum die Schauspieler den Charakter ihrer Rolle ausdrückten; dann auch die darzustellende Rolle: die Art und Weise, wie ein Mensch sich äußerlich darstellt; überhaupt Bezeichnung für das eigentlich Charakteristische eines Menschen, in der Rechtswissenschaft jedes Wesen, welches Subjekt von Rechten und Rechtsverhältnissen sein kann. In letzterer Beziehung sind nämlich die Begriffe Person und Mensch insofern nicht dieselben, als es Personen gibt, welche keine Menschen sind, und als es wenigstens früher Menschen gab, welche keine Personen waren. Die Gesetzgebung hat nämlich dadurch das sie eine sogenannte juristische Person konstruierte, die Möglichkeit gegeben, die Persönlichkeit an etwas anderes als an ein physisches Individuum zu knüpfen…“

„…. auf der anderen Seite war der Sklave des Altertums rechtlos; er galt für eine Sache, eben weil ihm das Recht der Persönlichkeit, die Rechtsfähigkeit fehlte, welche heutzutage in den civilisierten Staaten jedem Menschen zukommt.“

 

1910

Karl Kluge - Etymologisches Wörterbuch

Person F. im 13/14 Jahrhundert zunächst in gelehrter Sprache aufkommend: nach lat. persona

1876

Dr. Daniel Sanders - Wörterbuch der Deutschen Sprache

„Person -1) Maske des Schauspielers und danach: die von ihm gespielte Rolle, das von ihm darstellte Individuum“

„Persona geht auf den Schall, den die Larve modifiziert und der sie durchdringt“

„dramatische Person, das Individuum, welches ein anderes Individuum vorstellt..“

„so ward das Bewusstsein ein Element des abstrakten Begriffs Persönlichkeit“

„In der gehobenen Rede werden oft leblose Wesen personifiziert oder als Personen dargestellt..“

Johann Hübners Lexikon

"Personalien: Umstände, welche einen Verstorbenen persönlich angehen."

Was ist eine Person?

Person

„Man nennet Person diejenige Eigenschaft eines Menschen, wovon dessen Zustand in der Republic abhänget und woraus die eigenen Rechte eines jeden insbesondere zu erkennen sind. Man machte zu Rom einen großen Unterschied zwischen einem Menschen und einer Person, da die Knechte (gemeint sind hier Sklaven – da der germanische Knecht einen anderen Rechtsstatus hatte wie der Servus nach dem römischen Recht) mitnichten eine Person führten.“

Hellfeld, Johann August - Repertorivm Reale Practicvm Ivris Privati Imperii Romano-Germanici 1762

Nach Wiesand, G. S. - Juristisches Handbuch die teutschen Rechte 1762

bedeutet personam ammitere so viel wie,
als seine Freyheit verlieret.

Wiesand, G. S. - Juristisches Handbuch die teutschen Rechte 1762
capitis deminutio maxima

1823

Anton Friedrich Justus Thibaut - System des Pandekten Rechts

„Die Bürgerliche Rechtsfähigkeit hängt von willkürlichen Bestimmungen der Gesetze ab. Sie kann aufgehoben werden teils absolut, teils für gewisse Fälle. Diese letzten werden in der Folge einzeln angeführt werden. Unter die erste Rubrik würde die Lehre von den Römischen Sklaven un den peregrinis gehören, welche ersten fast durchaus aller, und die letztern bürgerlich Römischer Rechte unfähig gehalten wurden; daher auch der Verlust der Freiheit capitis deminutio maxima, der des Bürgerrechts hingegen capitis deminutia media genannt wird. Da wir aber keine Sklaven mehr haben und unsere Deutsche Verfassung über Leibeigenschaft und Bürgerrecht von ganz anderer Natur ist, so muß bei dem Pandektenvertrage, das was die Verfassung der Römer betrifft, der Rechtsgeschichte, das Übrige dem Deutschen Recht überlassen werden.“

Der römische Status caput wird auch in der heutigen Schreibweise von Namen der Personen und ihren Ausweispapieren verwendet:

Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

1. MÜLLER MAX (capitis deminutio maxima)

2. MÜLLER, Max (capitis deminutio media)

3. Müller, Max (capitis deminutio minima)

4. müller, max (capitis sin deminutio)

Jede Möglichkeit kennzeichnet einen entsprechenden Status (capitis):

1. Maximale Statusminderung

2. Mediale Statusminderung

3. Minimale Statusminderung

4. Keine Statusminderung

1823

Anton Friedrich Justus Thibaut - System des Pandekten Rechts

„wer kann Subjekt eines Reichts sein, und zwar sowohl nach der Natur der Sache (natürliche Rechtsfähigkeit), als den Vorschriften des positiven Rechts (bürgerliche Rechtsfähigkeit)? Derjenige, welcher in irgendeiner Rücksicht als Subjekt eines Rechts betrachtet wird, heißt insofern Person, besonders insofern man ihn als Subjekt bürgerlicher Rechte betrachtet: Sache dagegen heißt dann alles, was den Gegensatz einer Person ausmacht. Die bürgerliche Rechtsfähigkeit ist das, was die Römer caput oder status nennen. Die Neueren nennen sie dagegen , verbunden mit allen durch die Gesetze erzeugten Eigenschaften, wovon einzelne Rechte abhängen, status civilis, die natürliche Rechtsfähigkeit hingegen, verbunden mit physischen Eigenshaften, welche besondere Rechtsverhältnisse zur Folge haben, status naturalis.“

Deswegen

Neudefinition bei Kininigen

Eben aus den oben benannten und hoffentlich verständlich ausgeführten Gründen, weil die Worte die wir nutzten, allesamt belegt, verdreht, verkehrt und zur Verwirrung von uns umgekehrt wurden, haben wir bei Kininigen, um etwaige Mißverständisse zu vermeiden, eigene Definitionen für die vielen Begriffe erstellt.

Mensch

Definition Kininigen:

Geistig sittliches, lebendiges, moralisches Vernunftwesen. Das in einer menschlichen Gestalt, in die Materie inkarnierte, ewige, analoge Bewusstsein, welches als ein Teil der Höchsten Quelle Allen Seins, aus ihr, entsprungen ist. In der biologischen Kategorisierung als Homo sapiens sapiens bekannt.

Die Definition des Ballentine’s Law Dictionary

((1930) human being – see: MONSTER. Monster: A human being by birth, but in some part resembling a lower animal. A monster hath no inheritable blood, and cannot be heir to any land.)

als Monster und menschenähnliches Tierwesen, ist ausgeschlossen und ausdrücklich zurückgewiesen.

 

natürliche Person

Definition Kininigen:

Eine natürliche Person ist in aller erster Linie ein Oxymoron. Sie wurde erschaffen um die Souveränität eines jeden Mannes und Weibes auszuhebeln und in einen niedrigeren Rechtskreis zu bringen mit dem Ziel, aus den Wertegebern und den wahren Gläubigern, Treuhänder zu machen und aus den Dienern des Volkes, Begünstigte. Der Nachweis für die natürliche Person ist der Personen-Ausweis; nicht zu verwechseln mit dem PERSONAL Ausweis. „Und Gott erschuf den Menschen Ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“ (1.Mose Vers 27)

Ein Mensch belebt eine Person. Jedoch kann das nicht umgekehrt erfolgen, bzw. eine Person kann nicht ohne den Menschen dahinter „am Leben“ sein und handeln. Zur naturgegebenen Rechtsfähigkeit des Souverän, als [Mensch] gehört das Recht eine Person zu haben. In der Sklaverei wurde dem Menschen die Person aberkannt. Im vatikanischen System der Welt, erhält heutzutage der Mensch eine Person vom Vatikan, wird durch den Staat als Obligation (Schuldverschreibung) gestellt, die ihn sein Lebtag in Sklaverei hält und bindet, da ihm vorher von Diesem, alles aberkannt wurde.

Wie unser Name

damit zusammenhängt und von dem uns umgebenden, operierenden System benutzt wird uns in dem Sklavenstatus zu halten, kann hier nachgelesen werden.

und was uns davon befreien kann

Es ist hiermit darauf hingewiesen, daß alle Rechte vorbehalten sind, auf Alles was auf dieser Seite zu finden ist und der Ordnung der Dezidierten Vertragsbedingungen von Ama-gi koru-E Kininigen unterliegt. Wenn jemand unser Wissen verteilt, so wäre es ehrenvoll wenn er auch die Quelle dieses Wissens, welches sonst teilweise bisher nirgendwo zu finden war, nennt und es nicht als seine eigene Erkenntnis in die Welt bringt, um seinen Status damit zu bereichern.

Ansonsten sind wir für die Verteilung dieses Wissens, im Sinne eines jeden Wesens, dankbar.

Share:

Teilen auf facebook
Facebook
Teilen auf twitter
Twitter
Teilen auf pinterest
Pinterest
Teilen auf linkedin
LinkedIn
On Key

Related Posts

Reichsbürger

Reichsbürger

Andere Sichtweisen Kininigen Blog Reichsbürger? Was ist denn das? Es ist dem Lebendigen unmöglich , das lebendige abzulegen und zugleich die Fiktion zu leben. Von

Urteil The Great Reset Agenda 2030

Urteil The Great Reset Agenda 2030

Urteil Freies Schiedsgericht Kininigen Auszug aus Urteil „The Great Reset“ / Agenda 2030 Am 21 Juni 2021, verhandelte das Freie Schiedsgericht Kininigen über den Antrag

Urteil Schrottimmobilien

Urteil Schrottimmobilie

Urteil Freies Schiedsgericht Kininigen Auszug aus Urteil Schrottimmobilie Am 1 März 2021, verhandelte das Freie Schiedsgericht Kininigen über den Antrag zur Feststellung der Rechtmäßigkeit und

Urteil Rundfunkbeitrag GEZ

Urteil Rundfunkbeitrag

Urteil Freies Schiedsgericht Kininigen Auszug aus Urteil Rundfunkbeitrag Am 10 Juni 2021, um 12.00 Uhr, verhandelte das Freie Schiedsgericht Kininigen über den Antrag zur Feststellung

Urteil Maßnahmen Corona Covid

Urteil Maßnahmen Corona Covid

Urteil Freies Schiedsgericht Kininigen Endurteil Maßnahmen Corona/Covid u.Ä. Am 26 Mai 2021, um 13.15 Uhr, verhandelte das Freie Schiedsgericht Kininigen über den Antrag zur Feststellung

German